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HIS-Story: Der Traum Freiheit
2005
In der Öffentlichkeit:
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Sehr schnell nach dem Urteil verlässt Michael das Land und geht nach Bahrain, wo er nur ganz selten gesehen wird und wenn, dann immer eng an der Seite irgendwelcher Scheichs.
Schon im Herbst taucht er aber in London auf, das erste Mal seit dem Urteil wieder in Europa. Zunächst ohne Bodyguards wird Michael von der Masse an Fans, die ihn jubelnd erwarten, fast überrumpelt. Bei einer Gelegenheit muss er sogar in einer Tiefgarage auf ein Autodach flüchten, um den Massen zu entkommen. Nachdem seine Leibwächter dann eingetroffen sind, sieht er sich noch etwas in der Stadt um und besucht u.a. das Kaufhaus seines alten Freundes Mohammed Al Fayed.
Dann verschwindet er wieder in den persischen Golf und wird dort immer mal woanders gesehen, in Bahrain, Dubai, Oman und der Brunei.

Gerüchte:
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Da ihr Lieblingsprügelknabe nun so weit weg ist und da, wo er sich nun befindet, keine Pressefreiheit herrscht, haben die Medien zwar kaum mehr etwas zu berichten, doch man findet natürlich schon das ein oder andere. Zunächst ist er nun wohl endgültig pleite und lässt sich von den Reichen der Reichen aushalten. Er lässt sich angebliche Häuser von ihnen bauen oder schenken. Dann lässt er nebenbei noch Neverland verfallen, was nicht so schlimm wäre, wenn man ihm nicht gleich noch Tiermisshandlung vorwerfen könnte. So lasse 'Jacko' angeblich die Tiere im Zoo der geschlossenen Ranch verkommen. Es tauchen Photos auf, auf denen Giraffen scheinbar in Blutlachen stehen etc..
Als die Flutkatastrophe in New Orleans geschieht, heißt es, Michael Jackson wolle einen Charity-Song dafür schreiben, um Geld für die Opfer zu spenden. Der Song wird aber nie erscheinen. Außerdem, so böse Zungen, ginge er der Regentenfamilie in Bahrain schon auf die Nerven. Sie würden ihn schießlich auch nicht ewig aushalten, wenn er sich nicht irgendwie revanchieren könne.

Hinter den Kulissen:
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Der Tierarzt, der Michaels Tiere seit vielen Jahren betreut meldet sich empört zu Wort. Es haben zwar Schwierigkeiten mit seiner Bezahlung gegeben, aber er schätze und respektiere Michael Jackson nach wie vor und ließe es sich nicht sagen, dass die von ihm gepflegten Tiere leiden. Alle seien wohlauf und munter. Allerdings werden dann doch einige Tiere verkauft. Und kaum freigesprochen hat Michael auch schon mit neuen Prozessen und Anschuldigungen zu tun. So die nun aufgenommene Zivilklage eines Mannes, dass er von Michael und dessen Team vor 18 Jahren sexuell missbraucht und misshandelt worden sei, dies alles aber vergessen habe, und es ihm erst seitens des aktuellen Prozesses wieder eingefallen sei. Außerdem habe Jackson Songs von ihm geklaut. Es handelt sich nur um eine Zivilklage, da sie strafrechtlich mehrfach abgewiesen wurde. Aber immerhin. Und nun geht es um gegenseitige Schuldenvorwürfe von Michael und ehemaligen Angestellten.
Und das beste: Michael Jackson wird als Juror nach Santa Barbara vorgeladen. Da er diese Bürgerpflicht nicht ablehnen kann, aber sich zur Zeit sicher nicht mehr in einen Verhandlungsraum setzen würde, zwingt ihn dieser Schachzug quasi, seine Einwohnerschaft in der Geimeinde nieder zu legen. Tom Sneddon hat also geschafft, was er angeblich immer wollte: Michael Jackson aus seinem Landkreis zu verbannen.
Warum die Katrina-Single nicht erschienen ist, darüber lässt sich nur wild spekulieren. Fakt ist aber, dass sie wohl schon aufgenommen war und zwar von Michael und verschiedenen hochkarätigen mitwirkenden Künstlern. Labelschwierigkeiten? Vielleicht.
Und ganz nebenbei, während die Welt schon wieder Geschichten um ihn spinnt, versucht Michael noch, sich nun von den unvorstellbaren Strapazen des Prozesses zu erholen und Körper und Seele zu heilen.
 
Er sagt:

-
2006
In der Öffentlichkeit:
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Nun wird schon wieder vermehrt von Musik gesprochen. Schließlich braucht Jackson Geld. Im Frühjahr wird in Bahrain ein Label gegründet: 2 Seas Records. Michael Jackson steht als Frontman vorne an, sieht dabei aber nicht sonderlich glücklich aus. Man habe ihm ein Tonstudio in einem Wolkenkratzer eingerichtet, und er arbeite nun auf Hochtouren an einem neuen Album.

Im Januar fliegt Michael mit seinen Kindern in einer Lufthansamaschine in Hamburg ein. Ein Hamburger Radiosender setzt ein Kopfgeld in Höhe mehrer tausend Euro auf ihn aus. Doch Michael bleibt im Haus, einmal spendiert er seinen Fans Pizza, dann reist er einige Tage später wieder ab. Danach eine kurze Stipvisite in Florenz, dann taucht er noch in Venedig auf und vielleicht in Sorrent, doch dann ist er wieder verschwunden.

Im Verlauf des Frühjahres verkauft Michael die Hälfte seiner Anteile am ATV-Katalog an Sony-Musik. Das heißt, nun gehört ihm nur noch ein Viertel der Gesamtmusikrechte, womit er nun kein Mitspracherecht mehr an den Handhabungen des Kataloges hat.


Dann im Mai der erste öffentliche Auftritt in Japan bei der Verleihung der MTV-Awards. Danach besucht Michael noch ein Weisenhaus, dann eine Musik-Fernsehshow. Danach wird der für viel länger geplante Aufenthalt dort aus unbekannten Gründen abgebrochen.
 Gerüchte:
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Die Medien zeigen sich entsetzt über "Jackos" Verhalten in Hamburg: die Polizei musste anrücken, um das Haus abzusperren, und er muss es nicht mal bezahlen! Jackson spendiert den Fans sogar Pizza, doch dann wagt er es auch noch, sich kaum mal zu zeigen... So etwas unverschämtes. Alles auf Kosten unserer Steuergelder!

Die Geldprobleme scheinen mit dem Verkauft der Musikrechte amtlich zu sein. Was wird nun kommen? Verkauft er auch noch die andere Hälfte? Wird er bald Kaufhäuser eröffnen und auf Geburtstagsfeiern singen? 

Die gesundheitlichen Probleme sind natürlich nach wie vor im Gespräch. Was macht die Nase? Ist er abhängig oder gar anderweitig krank?

Zudem fahren gelangweilte Paparazzi zur Hochform auf, denn nun sind sie sich endlich sicher: 'Jacko' lässt sich zur Frau umoperieren! In St. Tropez wurde er angeblich gesichtet - beim Shopping mit großem Sonnenhut, knallenger Jeans und einer mehr als weiblichen Figur. Die Wahrheit: einer, der nichts zu tun hatte, lichtete die nächste beste Touristin ab und behauptete, es sei der zurückgezogene Sänger in den Vorbereitungen zur Geschlechtsumwandlung.
Hinter den Kulissen:
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Der Besuch bei seinen langjährigen Freunden in Hamburg hat persönliche Gründe, und die Offenlegung seines Besuches (ein Leck bei der Lufthansa) macht einen klaren Strich durch viele Rechnungen, Pläne müssen abgesagt und geändert werden. Michael und seine Kinder können aus Sicherheitsgründen das Hause nicht verlassen, das Tag und Nacht von Schaulustigen, Presse und Fans belagert wird. Die Privatsphäre der Familie ist verletzt. So hätte es nicht kommen sollen, und keiner ist über die Vorkommnisse glücklich. Doch gutmütig wie Michael ist, nimmt er es seinen in der deutschen Winterkälte frierenden Fans nicht übel, sondern zeigt seinen Freude seine Loyalität, indem er ihnen Autogramme gibt und Pizza bestellen lässt.

Er sagt:

 In der Öffentlichkeit:
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Im Juli das Statement, dass Michael nach Irland gezogen ist, da er von Europa aus seine Geschäfte besser koordinieren könne. Im Oktober erscheint er zum ersten Mal wieder im Fersehen, doch es ist kein Interview, sondern nur eine kleine Reportage, bei der ihn ein Kamerateam ins Studio begleiten durfte, wo er sich an der Seite von Will.I.Am ein paar Minuten filmen lässt.

Im November erscheint Michael in London bei den World Musik Awards, um einen Preis für das meist verkaufte Album aller Zeiten entgegen zu nehmen und dafür auch gleich noch vom Guinness Buch geehrt zu werden. Michael bleibt eine Woche in London.

Ende Dezember stirbt Michaels großes Vorbild James Brown. Michael kehrt zu seiner Beerdigung nach Amerika zurück, verabschiedet sich persönlich von seinem Idol und hält den Tränen nahe eine kurze, aber berührende Rede.
Gerüchte:
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Die Rückkehr nach Europa bestätigt scheinbar jene, die davon ausgehen, man würde 'Jacko' 'da unten' nicht ewig aushalten wollen. Sind es seine skurrilen Auftritte in Frauenumhängen oder die versehentliche Benutzung einer Damentoilette in Dubai die dazu beitragen, dass die Scheichs auch schon die Nase voll haben von diesem krummen Vogel?

Die World Musik Awards und ihr Drama um Michael Jackson werden zum gefundenen Futter für die Presse: wo es zunächst hieß, er kommt, war das nächste, er würde auftreten! Dann war es ein Comeback! Und schließlich... stellte er sich mit einigen Kindern auf die Bühen und sang ein paar schiefe Töne von 'We are the world'. Also kann er gar nicht mehr singen! Die Ankunft auf dem roten Teppich, schlecht geschminkt mit einer total verhunsten Perücke. Verzerrte Bilder eines Schreckgespenstes hasten durch die Medien. Hinter der Bühne habe er dann auch noch eine Panikattacke gehabt, habe gar nicht auftreten wollen und ewig von Beyonce überredet werden müssen, überhaupt auf die Bühne zu kommne. Also ist er total am Ende! Der King of Drama!! Sogar die Fans seien empört - schließlich hatten sie bis zu 700Dollar für eine Karte gezahlt!

Und dann kann man ihn zu Weihnachten kaufen! Er will in Japan an einem Dinner teilnehmen, für das Fans 1000 Euro hinblättern müssen. Also ist es schon soweit...
Hinter den Kulissen:
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Im Juni taucht Michael ganz kurz und natürlich mit seinen Kindern im Disneyland in Paris auf.
Dann ist er in London, wo er sich mit dem Prinz von Bahrain in die Haare bekommt. Die Gründe sind fraglich, aber Michael kehrt nicht mehr in den persischen Golf zurück, sondern geht nach Irland, wo er schließlich in einem Aufnahmestudio nahe Dublin zu arbeiten beginnt.

Das Desaster um die World Musik Awards bleibt ein großes Fragezeichen. London ist im Ausnahmezutand. Michael wusste nichts von seinem angeblichen Auftritt, schon gar nicht von einem Comeback. Noch auf dem roten Teppich spricht er von einem Missverständnis. Er nehme hier nur einen Preis entgegen. Schließlich lässt er sich aus irgendwelchen Gründen in letzter Minute doch noch darauf ein, nach einer in ihrer Gänze verkorksten, pannenüberladenen Show, mit einem Jugend-Chor ungeprobt 'We are the world' zu singen. Das letzte Desaster als die Polizei um Punkt 23 Uhr die Musik abdreht und das Playback ausfällt.  Auch das mit den teuren Karten war nur eine Ente. Die Tickets hatten zwischen 30 und 90 Pfund gekostet, waren für Fans sogar vergünstigt gewesen, und Michael selbst hatte auch noch 200 Karten gekauft und an seine Fans verlosen lassen. Schließlich ist Michael derjenige, der sehr enttäuscht und traurig in sein Hotel zurückkehrt. Wieder einmal muss er die Schläge für die Fehler anderer einstecken.

Diesmal sind es die Fans, die Alarm schlagen. Es geht gerade viel zu viel in Michaels Umfeld und Management schief. Man ist der Meinung, wenn er so weiter vertreten wird, muss er mit fliegenden Fahnen untergehen. Michaels Management hatte definitiv Fehler bezüglich der WMAs gemacht. Man hätte seinen Auftritt klar dementieren müssen, und es hatte ein Desaster bezüglich einer Fan-Party gegeben. Auch, dass sich 'ihr Michael' bei einem Weihnachtsdinner für teures Geld verkaufen will, passt gar nicht zu ihm. Das hatte er noch nie gemacht. Was geht dort schief? Weiß Michael Bescheid über all die Dinge, die um ihn herum geschehen?

Dann wird das geplante Dinner zu Weihnachten in Japan abgesagt und auf das folgende Frühjahr gelegt, um es noch an einen besonderen 'Fan-Tag' anzukoppeln, bei dem alle Fans die Gelegenheit haben, ihr Idol zu sehen und ihm nahe zu sein.

Er sagt:

2007
In der Öffentlichkeit:
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Nun bleibt Michael Jackson erstmal in den Staaten und zwar in Las Vegas, wo er kaum in der Öffentlichkeit auftaucht. Unter anderem ist er in der Stadt, um an seinem neuen Album weiterzuarbeiten.

Anfang des Jahres zunächst ein kleiner Vorgeschmack, als ein Song mit Michael auf einer Single von Pras erscheint, von der aber nicht ganz sicher ist, ob sie nun offiziell released wird oder nicht. In ‚Gangsta – no friend of mine’ singt Michael eindrückliche und mehrdeutige Zeilen:
What you’ll gonna do, you ain't no friend of mine, look what you’ve put me through, I'm the new Gangsta… I can never fall in love. What you’ll gonna do, Cause I'm gonnna get you, no where tu run, no where to hide, all the things you said and the things you’ve done to me, you can no longer make me cry. Look what you’ve done to me, baby, I can no longer smilie, baby, and I’ve waited so long just to carry on.
(Was immer du tun wirst, du wirst kein Freund von mir sein, schau, was du mir angetan hast, ich bin der neue Gangster... Ich kann mich nicht verlieben. Was wirst du tun, denn ich werde dich kriegen, du kannst nirgendwohin abhauen, dich nicht verstecken. All die Dinge, die du gesagt hast, alles, was du mir angetan hast, du bringst mich nicht länger zum Weinen. Schau, was du mir angetan hast, Baby, Ich kann nicht mehr lächeln, und ich habe so lange gewartet, nur um weitergehen zu können).

Anfang März wird Michael von hunderten jubelnder Fans in Japan empfangen, als er mit seinen Kindern dorthin reist, um das versprochene Fan-Event abzuhalten. Angeschlossen wird noch ein Wettbewerb, in dem alle Fans und Künstler ihre Kunstwerke z.B. Bilder oder Skulpturen von Michael präsentieren können. Michael selbst begutachtet die Kunstwerke und ehrt die Gewinner. Am Tag danach besucht er dann noch ein US-Soldatencamp und lobt die Soldaten für ihnen Einsatz für ihr Land.
Danach reist er nach London weiter, doch da hier nichts offizielles geschieht, ist das für die Öffentlichkeit eher uninteressant.
Gerüchte:
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Jetzt lässt er sogar schon seine Kinder arbeiten! Angeblich will Jackson, dass die drei Kleinen für ihn auf die Bühne gehen, um seine löchrigen Kassen wieder aufzufüllen. So eine Art Revival der Jackson5. Oder soll es doch eine Reunion der Original-Band mit Michael und seinen Brüdern geben? Es tauchen mysteriöse Tourpläne auf genau wie angebliche Pläne für eine Show von Michael in LasVegas. Ach, und dann will er ja noch seinen Sony-Katalog verkaufen! Und zwar auch noch die restlichen Anteile.
Japan ist wieder einmal ein gefundenes Fressen für alle Kritiker und Medien. „Jetzt zockt er auch noch seine Fans ab!“ Für eine Karte des Events sollen die Fans an die 2600Euro zahlen! Der spinnt ja wohl! Ach so, das wissen wir ja schon länger...
Und ein Tabloid-Kommentar über die Sieger des Kunstwettbewerbs: „Jacko selbst wählte die Gewinner. Ein Mädchen war nicht dabei.“ (wie hier am Bild ganz deutlich zu erkennen ;).

Die Medien haben also wieder etwas zu tun. Und auch wenn der spätere Aufenthalt in London eher uninteressant für sie wäre - weil es nichts zu berichten gibt - so findet sich natürlich doch etwas! Hier stellt der exzentrische (Ex)Sänger im Hotel mal wieder ausgefallene und unmögliche Wünsche: Er ordert eine Schale Gummibärchen, außerdem ein Xylophon und einen 2x2 Meter großen Spiegel! Wozu fragen wir uns....

Als Michael Kinds bei der Rückkehr  nach London verschleiert sind, legen die Magazine wieder los: "KINDERQUÄLER! Was soll das ewige Verschleiern? Wer will schon die Kinder eines vergessenen Sängers entführen?"

Hinter den Kulissen:
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Die Familie einer älteren Frau, die im Frühjahr 2005 zeitgleich mit Michael Jackson im Krankenhaus gewesen war, reicht Klage gegen den Sänger (und gegen das Krankenhaus) ein. Als Michael aufgrund massiver gesundheitlicher Beschwerden während des Prozesses in ein Privatzimmer gelegt wurde, wurde die im Sterben liegende alte Patientin aus diesem Zimmer verlegt. Die Frau starb auch noch am selben Tag. Nun verklagt die Familie die Klinik sowie Michael wegen Vernachlässigung, Verschwörung, Zufügung von seelischen Verletzungen und Freiheitsberaubung.

Michael selbst ist es wohl auch gar nicht sonderlich recht, nach Japan zu fahren. Es ist nicht seine Art, von Fans viel Geld dafür zu nehmen, ihn zu sehen, und wie ein Tier im Zoo beim Essen beobachtet zu werden, ist auch nicht gerade seine Lieblingsbeschäftigung. Aber Job ist Job. Michael entscheidet sich, das Event durchzustehen und verbindet damit wenigstens noch einen Besuch im Disneyland in Tokio.

Nach den drei Tagen in der Öffentlichkeit wird er aufgrund seines geschwächten Immunsystems krank. So ist es ganz oft nach Bädern in der Menge, z.B. auch letztes Jahr in London nach den WMAs. Wie man auf dem Bild sieht, bestreitet er sogar schon am dritten Tag den Truppenbesuch eher tapfer mit einem Taschentuch in der Hand. Alle lästern sie ständig über seinen Mundschutz. Also lässt er ihn weg. Und erträgt die Konsequenz im Stillen. Und da das niemand mitbekommt, stört sich auch keiner daran. Verrückte Welt.

Schließlich reist Michael weiter nach London, wo er sich einige Tage lang in einem Hotel einmietet. Fans, die ihn zuvor in Japan nicht hatten sehen können, nutzen diese Chance, um ihm sogleich zu folgen, wobei die Anzeichen eher darauf hindeuten, dass es ein privater Besuch sein sollte und Michael sich hier um geschäftliche Angelegenheiten kümmern wollte. Doch wieder einmal ist dies nicht klar, Michaels Management bestätigte seinen Besuch halbherzig, und die Fans sind verwirrt. Also reisen sie ihm nach. Michael tut sich schwer, das Hotel zu verlassen, die Sicherheitsleute vorort sind überfordert. Es kommt zu Ausschreitungsszenen. Ob Michael sich das wirklich gewünscht hat?

Dann kehrt die kleine Familie Jackson wieder nach Los Angeles zurück. Und die Verschleierung der Kinder... Warum denken die, die ihren Mund so weit aufreißen, um Michael als schlechten Vater zu bezeichnen, nicht mal so weit, dass gerade dieses Verhalten (die Kinder die 7mal im Jahr, wenn sie mit ihrem Vater in der Öffentlichkeit auftauchen) diesen Kindern dazu verhilft, an allen weiteren 360 Tagen des Jahres unerkannt und unbelästigt auf die Strasse gehen zu können? Was für Michael, wie er weiß, immer ein Wunschtraum bleiben soll, möchte er seinen Kindern ersparen. Sicherlich fragt er sich oft, wieso die Welt so etwas Simples nicht sehen will, sondern sich lieber darauf beschränkt, ihn anzugreifen.
Er sagt:
 

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